Gruppenleitung CIfA Deutschland

Gruppenleitung von CIfA Deutschland


h. v. l. n. r. Priv.-Doz. Dr. Frank Siegmund MCIfA, Prof. Dr. C. Sebastian Sommer MCIfA, Folke Prill Dipl. Gewi ACIfA, Dr. Jan Schneider ACIfA, Manuel Mietz M.A. Affiliate; v. v. l. n. r. Falk Näth M.A. MCIfA, Michaela Schauer MA ACIfA, Sascha Piffko M.A. MCIfA Die hier vorgestellten Personen wurden durch die erste Jahresversammlung der Regionalgruppe am 12. Mai 2018 als Leitungskomitee und Beirat gewählt. Am 22. Juni 2019 schied Folke Prill aus, Clara Drummer und Wiebke Starke wurden in den Beirat gewählt. Die primären Aufgaben für das kommende Jahr sind Wachstum, Abschluss der Texte zur Firmenregistrierung und die Entwicklung einer in Deutschland gültigen Satzung.

 

Leitungskomitee

Präsidentin - Michaela Schauer MA ACIfA

Michaela Schauer Ich habe Vor- und Frühgeschichtliche sowie Vorderasiatische Archäologie in München und Kiel studiert, wobei mein fachlicher Schwerpunkt, wie auch in meiner Dissertation zum Thema p-XRF-Analysen an La Hoguette-Keramik, auf dem Übergang von Mesolithikum zu Neolithikum lag und liegt. In verschiedenen Jobs, sowohl in der Grabungsarchäologie (Grabungsleitung und Dokumentationsleitung) als auch als Tutorin und mittlerweile wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität München oder als Praktikantin der Archäologischen Staatssammlung München habe ich unterschiedliche Erfahrungen in vielen verschieden Arbeitsbereichen der Archäologie sammeln dürfen. Aufgrund dieser vielfältigen Einblicke sind mir die vielen kleinen und großen, ähnlichen aber auch unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Arbeitsbereiche (Grabungsfirmen, Amtsarchäologie, Sammlungen, Universitäten etc.) besonders aufgefallen. Deshalb liegt mir ein Berufsverband, der alle Fach- und Arbeitsbereich der Archäologie abdeckt und so eine Vertretung für alle in der Archäologie Tätigen sein kann, besonders am Herzen. In CIfA Deutschland mit seinem bereits bestehenden ethischen und fachlichen Regularien sehe ich unsere große Chance, die Zukunft der deutschen Archäologie als Beruf aus dem Fach selbst heraus in einer sinnvollen Zeitspanne zu gestalten.

 

 

 

Schriftführer - Prof. Dr. C. Sebastian Sommer MCIfA

Mein Name ist C. Sebastian Sommer, ich bin mit dem Hintergrund der Provinzialrömischen Archäologie Leiter der Abt. Praktische Denkmalpflege: Bodendenkmäler am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD). Schon als in Baden-Württemberg in der Fortbildung zum Grabungstechniker Beteiligter, vor allem aber seit wir in Bayern mit der im Denkmalschutzgesetz verankerten Umsetzung des Veranlasserprinzips auch eine konsequente kommerzielle Archäologie eingeführt haben, war mir das Thema Qualität und Verantwortung im Beruf ein besonderes Anliegen. Das gilt natürlich auch für die Ausbildung, in der ich als Honorarprofessor in Bamberg im Bereich Archäologie und Denkmalpflege tätig bin. Ich denke, dass CIfA mit der praktizierten Selbstkontrolle und der Zielsetzung von Standards und Fortbildung ein guter Ansatz ist, alle in der Archäologie und Bodendenkmalpflege Tätigen zusammen zu bringen und an einer Verbesserung der Situation zu arbeiten. Deshalb engagiere ich mich im Gründungsvorstand von CIfA Deutschland.

 

 

 

Schatzmeister - Dr. Jan Schneider ACIfA


Ich habe mein Studium der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte 2010 an der Justus-Liebig-Universität Gießen abgeschlossen und 2016 promoviert. Hauptberuflich bin ich derzeit als Grabungsleiter und Gutachter in einer Grabungsfirma (SPAU) tätig. Dafür bin ich insbesondere in Hessen und Bayern unterwegs und war außerdem Lehrbeauftragter an der JLU Gießen. Im Gründungsvorstand von CIfA Deutschland übernehme ich den Posten des Schatzmeisters, wobei mir meine Vorerfahrung durch die Ausbildung zum Bankkaufmann zugutekommt. Ich möchte CIfA Deutschland durch meine Mitarbeit dabei unterstützen für bessere Arbeitsverhältnisse von Archäologen/innen in Universitäten, Museen, Firmen und Ämtern zu sorgen.

 

 

Beirat

Clara Drummer MA Affiliate


Ich habe Archäologische Wissenschaften an der Universität Erlangen studiert und promoviere momentan an der Universität Kiel in der Ur- und Frühgeschichte. Mein Themenschwerpunkt liegt zwar im mitteleuropäischen Neolithikum, jedoch habe ich durch Grabungen und Prospektionen auch zahlreiche andere Perioden und Regionen kennengelernt. Durch die Grabungserfahrung und meine Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin ist es mir wichtig die Brücke zwischen Feldarbeit und Forschung zu schlagen. CIfA Deutschland sehe ich dafür als die Chance dies auch fächerübergreifend zu realisieren.

 

 

 

 

 

 

 

Manuel Mietz M.A. Affiliate

Mein Name ist Manuel Mietz, ich habe an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Ur- und Frühgeschichte und Bauforschung studiert und dort 2006 meinen Abschluss gemacht. Mein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Stadtkerngrabung und der Burgenforschung. Schon während und vor allem nach meinem Studium habe ich sowohl für diverse Grabungsfirmen in Bayern, als auch für die Landesämter in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, den Landschaftverband in Westfalen-Lippe sowie an einem DFG geförderten Projekt an der Uni Kiel gearbeitet. Mit meinem Engagement als Beirat möchte ich für eine zukunftsträchtige und gerechte Archäologie eintreten, in der sich sowohl die jetzigen Arbeitsverhältnisse als auch die Zukunftsperspektiven verbessern. Ich möchte dazu beitragen einen Berufsverband zu schaffen, in dem sich Archäologen /innen aus allen Bereichen (Grabungsfirmen, Landesämter, Museen…) wiederfinden.

 

 

 

Falk Näth M.A. MCIfA

Wenn ich gefragt werde, warum ich mich für CIfA-Deutschland einsetze, kann ich mit Fug und Recht behaupten: ich tue das, weil ich so ziemlich die gesamte "wunderbare bunte Vielfalt der archäologischen Arbeitswelt" kennengelernt habe: Nach meinem Studium (Vor- und Frühgeschichte, klassische Archäologie, Ethnologie) in Marburg, Studentenjobs als Grabungstechniker und der freiberuflichen Gestaltung von Ausstellungen habe ich seit meinem Abschluss 2003 unter Zeitverträgen bei Denkmalbehörden, per Werkvertrag mit Ehrenamtlichen und freiberuflich auf Rechnung im Rahmen von Jugendworkshops Grabungen durchgeführt. Eine der schwierigsten - und Besten - Entscheidungen war 2009 zusammen mit einem Vermessungstechniker eine Grabungsfirma zu gründen. Wir wollten eine Firma ausgerichtet auf Nachhaltigkeit mit Zukunftsperspektive und möglichst unbefristeten Arbeitsplätzen schaffen. Ich bin im Vorstand von CIfA Deutschland, weil ich auf Solidarität hoffe und weil ich alleine nicht weiter komme, sondern die Hilfe derer brauche, die durch ihre Arbeit, ihr Verhalten und ihre Entscheidungen die Zukunft der Archäologie als Beruf genauso mit gestalten wie ich.

 

 

 

Sascha Piffko M.A. MCIfA

Ich bin Chef einer noch sehr jungen Grabungsfirma in Hessen. Studiert habe ich Vor- und Frühgeschichte, klassische Archäologie, Geschichte und Rechtswissenschaften in Gießen und Marburg. Ich setze mich seit vielen Jahren dafür ein, dass Archäologie zu einem ernstzunehmenden Beruf wird, der lebens- und erstrebenswert ist. Dafür brauchen wir feste Regeln und Standards. In meiner Firma SPAU möchte ich meinen Mitarbeitern eine Zukunft und Sicherheit bieten. In CIfA Deutschland sehe ich die Organisation mit der eine Verbesserung der beruflichen Situation für alle erreicht werden kann.

 

 

 

 

Priv.-Doz. Dr. Frank Siegmund MCIfA

Ich bin habilitierter Frühmittelalter-Archäologe, stellvertretender Vorsitzender der DGUF und Herausgeber der DGUF-Schriften. Ich engagiere mich bei CIfA Deutschland, weil ich einen Berufsverband als realistischen Weg betrachte, dass die Gemeinschaft der Archäologen aus eigenen Kräften die nicht selten unglücklichen und prekären beruflichen Situationen im Fach verbessert. Selbst anpacken ist besser als jammern und darauf warten, dass Andere schon helfen werden. Man muss das Rad nicht neu erfinden: CIfA bietet uns eine pfannenfertige Struktur und viel Erfahrung, es ist der schnellste Weg zum Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

Wiebke Starke MCIfA

Wiebke Starke studierte bis 2006 Ur-und Frühgeschichte, Nordische Geschichte und Skandinavistik an der Ernst-Moritz Arndt Universität in Greifswald. Nach dem Abschluss des Magisterstudiums arbeitete sie bis 2007 in Irland als Site Assistant für Archaeological Consultancy Services. Zwischen 2007 und 2019 war sie in Großbritannien bei Albion Archaeology zunächst als Archaeological Technician (Techniker), dann als Assistant Supervisor (Stellvertretende Grabungsleitung) und von 2011 bis 2019 als Project Supervisor (Projektleitung) tätig. Im Jahr 2018 schloss sie ihr Teilzeitstudium der Forensic Archaeology and Anthropology an der Cranfield University ab und ist seitdem Mitglied der SIG Forensic Archaeology des CIfA. Seit März 2019 lebt sie in Ostfriesland.

 

 

Beraterstab

Diane Scherzler MA ist Leiterin eines Projektbüros beim Hörfunkdirektor des Südwestrundfunks (SWR). Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftigt sie sich mit dem Themenkomplex "Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit" und setzt vor allem seit den 2000ern Maßstäbe für die politische Arbeit archäologischer Vereine (z.B. DGUF-Petition in NRW). Mit dem Hintergrund jahrelanger Aktivität in der (fach)politischen Landschaft steht sie CIfA Deutschland mit ihrem großen Erfahrungsschatz bei Fragen von Strategie und Kommunikation beratend zur Seite.

 

Ilka Näth ist als Diplom-Pädagogin Mitgesellschafterin und Geschäftsführerin einer gemeinnützigen Bildungseinrichtung und v.a. im Coaching für Selbständige und der freiberuflichen Lebensberatung tätig. Durch persönliche Beziehungen bewegt sie sich seit mittlerweile 25 Jahren im Umfeld archäologisch tätiger Menschen. Durch die Lebensgeschichten und die Begleitung von Freund/innen und Klient/innen ist sie mit Strukturen der archäologischen Arbeitswelt und deren Konsequenzen für die individuelle Lebensgestaltung vertraut.

 

 

Gründungskomitee

Das Gründungskomitee bestand aus vier Firmenarchäologen (Falk Näth, Sascha Piffko, Michaela Schauer, Jan Schneider) unterschiedlicher Erfahrungshintergründe, einer Freiberuflerin (Astrid Otte), einem Landesarchäologen (C. Sebastian Sommer) und einem Universitätskollegen (Frank Siegmund). Die primären Aufgaben des Gründungskomitees bestanden darin, die Satzung für ‚area groups‘ auf ihre Funktionalität für deutsche Bedürfnisse zu prüfen und die notwendigen Änderungen CIfA gegenüber zu kommunizieren. Außerdem wurde die Akkreditierung von Institutionen wie z.B. Grabungsfirmen vorangebracht sowie die erste Jahresversammlung vorbereitet.